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Dragon Age: Inquisition

ElBosso 16. August 2014 Benutzer Blog:ElBosso
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Was mich an Dragon Age: Origins damals faszinierte: Klassisches Fantasy-Setting mit düsteren Aspekten, viel Dreck und Blut – und so sehr ich auch pazifistisch veranlagt bin, ist letzters nunmal unausweichlich, wenn ein gestandener Zwerg sich seinen Weg mit einer Vielzahl an Klingenwaffen durch Horden an Monstern bahnt, die ihm an den Bart wollen. Da ich ein riesiger Zwergen-Fan bin, habe ich einen vergleichsweise großen Bogen um Dragon Age II gemacht: Ich konnte keinen Zwerg spielen! Was sollte das denn? Erst mit Zwergen ködern und dann wieder weglassen? Kann man doch nicht machen … In Dragon Age: Inquisition ist dies ja zum Glück wieder möglich – auch wenn es „nur“ ein Oberflächenzwerg ist, aber ich will mal nicht so sein.

In der Gamescom-Demo von DAI (eine Alpha-Version) war zwar kein Zwerg Teil der spielbaren Truppe, aber für ein halbes Stündchen ist das zu verkraften. Man startet als menschliche Inquisitorin in Begleitung von Blackwall, Cole und Solas in einer Sumpfgegend, die darauf wartet erkundet zu werden. Ziel ist es, einen Trupp Kundschafter ausfindig zu machen, der sich schon längst hätte zurückmelden sollen. Informationen zufolge ist er einer Gruppe Avvar in einer Burg in der Nähe in die Hände gefallen. Dass Untote diese Gegend zusätzlich unsicher machen, gestaltet die Situation nicht gerade einfacher und lässt vermuten, dass die barbarischen Avvar etwas damit zu tun haben.

Als PC-Spieler habe ich direkt mit der Controller-Steuerung zu kämpfen, die für Rollenspiele, im Vergleich zu Maus und Tastatur, nicht sonderlich komfortabel ist. Auf Nachfrage wurde mir versichert, dass natürlich die grafische Benutzerfläche auch für Maus und Tastatur noch kommen wird, sie sich aktuell allerdings noch in der Entwicklung befindet und sich nichts genaueres dazu sagen lässt. Ich kann nur hoffen, dass es ein übersichtlicheres Inventar und Mikro-Management der Spielercharaktere geben wird, als es mit der Controller-Version derzeit möglich ist.

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Meine Gruppe stapft also mal drauf los, durchsucht die vereinzelt herumstehenden Hütten, die allesamt verlassen sind, findet die ersten sterblichen Überreste der ehemaligen Bewohner und läuft letzten Endes und unausweichlich den Untoten in die Arme, vor denen man eingangs gewarnt wurde. Im Kampf geht die Steuerung via Controller dann schon etwas flüssiger von der Hand, da die Fähigkeiten der Charaktere sich gut anwählen lassen. Wechselt man allerdings zu einem seiner Gefährten, muss man sich kurz an das neue Setup gewöhnen, da die Spezialaktionen neu verteilt sind. Bevor man jedoch den Überblick beginnt zu verlieren, oder man die Vorgehensweise der Gruppe im Kampf neu ausrichten möchte, kann man in die Taktik-Ansicht wechseln, in der das Spiel pausiert. Die Kamera zoomt heraus und man kann die einzelnen Gruppenmitglieder anwählen, ihnen Befehle geben, Ziele zuweisen und das Geschehen nach Belieben mit einem Tastendruck weiterlaufen und wieder anhalten kann.


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Hat man sich durch eine Gegnerhorde gekämpft, lädt die Umgebung zum Entdecken ein. Überall gibt es etwas zu finden, seien es Nebenquests, Dialoge mit NSCs, Kram, der das Inventar vollstopft, oder besondere Landschaftsmarken, die Kodexeinträge freischalten und so die Hintergrundgeschichte für Interessierte mit weiteren Details und Informationen ausschmücken. In der Welt gibt es darüber hinaus Objekte, die
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jeweils nur von einer bestimmten Charakterklasse benutzt werden können. So können bspw. Magier alte Runen an Steinsäulen entziffern und Krieger blockierte Wege freiräumen, um so weitere Geheimnisse erforschen zu können.

Bei der ersten halbstündigen Spiel-Session habe ich mich so in der Welt verloren – im wahrsten Sinne des Wortes wusste ich ein paar Mal nicht mehr, wo ich denn genau war und fand mich erst nach mehrfachen konsultieren der Übersichtskarte wieder zurecht –, dass ich es gar nicht bis zum Ende der Region geschafft habe. Erst beim zweiten Mal konnte ich mich tatsächlich in die Burg durchkämpfen, den Avvar-Häuptling, der mich erwartete bezwingen und die vermissten Späher befreien.

Dragon Age: Inquisition geht wieder in Richtung Ursprung der Marke, nachdem mit Dragon Age II viele Fans eher unzufrieden waren. Die Atmosphäre stimmt, die Geschichte bietet Tiefgang, das Spielen macht Spaß und hoffentlich kommt am Ende auch noch eine gescheite Maus/Tastatur-Steuerung dabei rum, auch wenn sich bei der Demonstration eine Ausrichtung auf Konsolen unweigerlich aufdrängt.


DRAGON AGE™ INQUISITION Game Trailer – Thedas' Feind01:58

DRAGON AGE™ INQUISITION Game Trailer – Thedas' Feind


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