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Mein Fazit der Gamescom 2014

Foppes 19. August 2014 Benutzer Blog:Foppes
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Hallo liebe Wikianer.

335.000 ist die offizielle Zahl der Besucher auf der Gamescom 2014! So viele Menschen nahmen über fünf Tage den Weg in die Messehallen in Köln Deutz auf sich, um die neuesten Spiele und neue Hardware zu sehen oder einfach neue Menschen zu treffen, oder die, die man vielleicht bereits über das Spielen kennengelernt hat.

Was auch immer die einzelnen Gründe waren, dieses Jahr wieder in die rheinische Hochburg der Computerspiele zu strömen und sich von den Wirrungen der Stadt Köln und ihren zahlreichen Baustellen während der Sommerferien nicht wieder direkt vertreiben ließ, konnte dieses Jahr auf der Gamescom einiges Erleben.

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Ganz vor ab: Die wahrscheinlich spannendste Vorführung dieses Jahr blieb leider nur einem kleinen Kreis von Auserwählten vorenthalten, und zwar das Oculus Rift-Demo zu Alien: Isolation. Dieses Horrorspiel muss in der virtuellen Realität doch sehr beeindruckend sein, auch wenn es bisher noch nicht offiziell angekündigt wurde. Auf der E3 sollen sich schon mehrere Journalisten die 3D-Brille vom Kopf gerissen haben. Aber auch in der Version, die nur im Business-Bereich der Gamescom und nur auf dem Oculus Rift-Stand spielbar war, hat vielfach Eindruck geschunden, auch wenn angeblich keiner der glücklichen Spieler die ersten 5 Minuten überlebt hat. Raucher brauchten danach mehrere Zigaretten, um sich wieder zu beruhigen, gestandene Männer sollen geweint haben. Schade, dass ich es nicht sehen durfte, auch wenn ich sonst von den anderen Präsentationen am Stand im Konsumentenbereich der Gamescom sehr angetan war.

Die großen Hersteller haben natürlich auch wieder auf der Gamescom alles gegeben, sodass es schwierig ist, Highlights hervorzuheben, denn allein in diesen Hallen tummelten sich die Spiele von EA, Activision Blizzard, Ubisoft, 2K, Nintendo, Warner Games, Square Enix, Deep Silver und Riot Games, um nur einige der über 700 Aussteller zu nennen.

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EA rief pünktlich zur Eröffnung des Fachbesuchertags am Mittwoch auch direkt zu einer großen Pressekonferenz, nachdem Sony und Microsoft ihre am vorherigen Tag brachten. Große Überraschungen gab es aber auf keiner der drei großen Pressekonferenzen, auch wenn alle ein bisschen was zu bieten hatten. Aber so ist das halt meistens auf der Gamescom: Neue Titel werden auf der E3 angekündigt, sind meistens auch spielbar, und diese Versionen darf dann „das Volk“ auf den kommenden Messen, also auch der Gamescom, dann selber anspielen. Oder halt manchmal „nur“ eine Präsentation sehen, in denen manchmal doch noch was neues durchschimmert.

Überraschend für mich war aber zum Beispiel die anscheinend gute Einzelspieler-Mission in Battlefield Hardline, die mich diesem Spiel doch näher gebracht hat, als ich das selber für möglich gehalten habe. Aber da scheint Visceral Games sich auf ihre eigenen Tugenden, die sie bei Dead Space verwirklichen konnten, besonnen zu haben und diese in die altehrwürdige Spielreihe von Dice hoffentlich vernünftig einfließen zu lassen. EA folgte ja mit Dragon Age: Inquisition als auch bei Hardline dem Trend, Spiele doch mal kompletter entwickeln zu lassen, als auf Deadlines zu bestehen. Hoffen wir mal, dass es beiden Spielen gut tut. Ich bin da aber als Fan beider Spielreihen recht zuversichtlich. Die nächste Version von den Sims und Fifa wurden ebenfalls vorgestellt und auch diese werden viel Geld in die Kassen bringen. Meine Spiele sind es nicht, auch wenn die neuen Torwartanimation auch für mich Fußball-Knauserer erstaunlich gut und fortschrittlich wirkten.

Der große Konkurrent zu Dragon Age, der ursprünglich auch fast am gleichen Tag herauskommen sollte, war dann in Halle 9 zu sehen, der Stand mit der langen Schlange vor den Spielestationen und dem recht großen Ork rechts daneben, wo man dann in Deutschland zum ersten Mal öffentlich Mordors Schatten anspielen konnte. Doch mehr über Talion, Gollum und Celebrimbor noch etwas später.

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Der andere große Konkurrent dieses Action-RPGs treibt diesmal nicht nur in Paris sein Unwesen, und mit Assassin's Creed: Unity und Assassin's Creed: Rogue bringt Ubisoft die Spielreihe sowohl für die alten, als auch für die neuen Konsolen auf den Markt, aber als getrennte Spieltitel, zeitlich leicht versetzt, um das Weihnachtsgeschäft optimal auszunutzen. Beide Spiele machten aber einen erstaunlich soliden Eindruck und der Herbst bleibt spannend für die Spieleindustrie und voller erlebbarer Missionen und Metzeleien für die Spieler, egal ob Uruk, Templer oder Assassine.

Aber auch der dunkle Humor von FarCry 4 überzeugte mich wieder, spätestens nachdem ich in der spielbaren Demo auf dem beachtlichen Stand mit 90 Spielstationen von Ubisoft, zwei Elefanten in das Dorf mit den Soldaten losgelassen hatte, weil ich mal wieder mit einem Konsolencontroller bei einem FPS nicht klar kam und die dreckige Arbeit für mich erledigen ließ. Das gesamte Setting des Spiels, diesmal ohne Strand und Palmen, dafür aber mit Bergen und Schnee in Nepal, konnte mich visuell auf der PS4 auch überzeugen und ich freue mich auf diesen Shooter, der sich im Gameplay wieder stark am dritten Teil anlehnt, in meinen Augen aber definitiv kein Nachteil.

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Aber Wikia war auch nicht nur auf den großen Bühnen der Gamescom unterwegs, oder weggeduckt im Business-Bereich bei zahlreichen Präsentationen. Mit unseren Partnern konnte wir auf der IDG-Bühne am Donnerstag noch eine Präsentation für Wildstar organisieren, bei dem der deutsche Community-Manager Jan von Wildstar noch fleißig T-Shirts von Wildstar und Wikia dem kreischendem Publikum stiftete. Am Freitag konnten wird dann mit 2k zusammen noch Civilization: Beyond Earth präsentieren, zusammen mit dem Let's Player Writing Bull und dem Entwickler von Firaxis Dennis Shirkin.

Am Samstag durfte ich dann zusammen mit Maxi von High5 die Bühne betreten und nicht nur zu einem Quiz für richtigen Antworten aus dem Publikum über 100 T-Shirts in die Menge werfen. Am Ende konnten zwei glückliche Jungs noch Karten für ein MC Fitti Konzert abholen, die sie bei unserem Preisausschreiben gewonnen haben. Und zum Abschluss kam dann noch Tommy Krappweis auf die Bühne und brachte nicht nur den original Bernd mit auf die Bühne, sondern hat auch noch glücklich über das neue Mara-Wikia erzählen können.

Doch dies ist nur ein kleiner Einblick in die fünf Tage auf der Gamescom, in dem das gesamte Team von Wikia möglichst viele Informationen für euch besorgt hat und die Augen und Ohren offen gehalten hat. Es hat wieder viel Spaß gemacht und auch wenn wir nicht alles sehen konnten, was wir, oder ihr wolltet, hoffen wir doch, euch einen guten Einblick in das diesjährige größte Videospiele-Fest bringen zu können.

Bis zum nächsten Jahr.


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