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Gamescom 2014 - Assassin's Creed

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Ubisoft hat dieses Jahr auf der gamescom gleich zwei neue Assassin's Creed-Titel im Gepäck. Das Unity-Gameplay wird von einem Mitarbeiter live präsentiert, während die Besucher bei Rogue selbst ihr Glück versuchen dürfen.

Assassin's Creed: Rogue

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Obwohl Rogue erst nach Unity erscheint, handelt es sich chronologisch und thematisch um den Nachfolgetitel von Assassin's Creed IV: Black Flag. Wir befinden uns in der Mitte des 18. Jahrhunderts und erleben die Geschichte zum ersten Mal aus der Sicht eines Templers, genauer gesagt Shay Patrick Cormac, der sich als junger Assassine von den eigenen Leuten verraten fühlt und schließlich die Seite wechselt. Das ist natürlich besonders für eingefleischte Fans der Reihe interessant, weil sie so gezwungen werden, sich mit dem Orden, den sie treu durch sechs Teile begleitet haben, mal etwas differenzierter auseinanderzusetzen. Genau wie bei dem Vorgänger, spielen Seeschlachten eine große Rolle, was mich persönlich etwas enttäuscht hat, weil sie mir zu viel Spielzeit einnehmen und in ihrer ständigen Wiederholung auf die Dauer etwas ermüdend wirken.


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Was das Gameplay betrifft, verlässt sich Rogue ohnehin extrem auf bewährte Konzepte und hat, zumindest in den Szenen, die bisher spielbar waren, oder präsentiert wurden, kaum Neuerungen auf Lager. Die innovative Charaktergeschichte tröstet darüber etwas hinweg, aber trotzdem bleibt immer zu spüren, dass dieser Teil nur der „kleine Bruder“ von Unity ist und die Assassin’s Creed-Geschichte mit den Konsolen der alten Generation abschließt. Auch auf einen Mehrspieler-Modus müssen wir diesmal verzichten.


Assassin’s Creed: Unity

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Unity erscheint für die neuen Konsolen und hat grafisch dementsprechend schon mal aufgestockt. Das Paris zur Zeit der französischen Revolution erstrahlt in satten warmen Farben und selbst in großer Entfernung ist noch alles detailreich und scharf zu erkennen. Der Stoff des Umhangs, der uns Spielern ja schließlich ununterbrochen in den Blick weht, ist in seiner Struktur dermaßen anschaulich, dass man fast auf den Bildschirm tatschen will, um mal drüberzufühlen. Die Assassine waren allesamt schon immer elegante Klettermaxe, aber was wir von dem Protagonisten Arno Dorian geboten kriegen, ist schlicht atemberaubend. Die Parcoursfähigkeiten wurden noch mal extrem verbessert, das heißt sowohl flüssiger, als auch schneller und vielseitiger gestaltet. Es würde also sicher nicht langweilig werden, einfach nur ein paar Stunden auf diese Art und Weise die Stadt zu erkunden, aber es gilt ja noch eine Geschichte zu erleben!


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Genau wie bei Rogue ist der Protagonist sowohl mit der Welt der Templer, als auch der der Assassinen emotional verbunden. Bei Templern aufgwachsen und durch einen großen Verlust traumatisiert, verschlägt es ihn zu den Assassinen, wo er es schnell in die oberen Ränge schafft. Nun gilt es, die verborgenen Hintergründe der französischen Revolution aufzudecken und natürlich dürfen auch wieder historische Schlüsselfiguren nicht fehlen: Im Spielverlauf treffen wir zum Beispiel auf Maximilien de Robespierre, den Marquis de Sade und Napoleon. Die Hauptstory soll insgesamt in 15 bis 20 Stunden zu spielen sein, alle Nebenmissionen können um die 100 Stunden in Anspruch nehmen, je nachdem wie man sich anstellt…


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Diejenigen, die bisher ihre Missionen mit nicht viel mehr als der versteckten Klinge bewältigt haben (nach wie vor auch meine Lieblingswaffe), werden es diesmal noch schwerer haben, den Alternativen zu widerstehen, denn die Auswahl ist riesig.


Ärgerlich wurde die aktuelle Aussage von Senior Producer Vincent Pontibrand aufgenommen, dass voraussichtlich In-Game-Mikro-Transaktionen zum Einsatz kommen, beispielsweise um Ausrüstungsgegenstände schneller freizuschalten. Er hält sich ein Hintertürchen offen, indem er behauptet, man werde diesen Schritt letztendlich nur gehen, wenn er sich richtig anfühle.


Wir dürfen gespannt sein. Unity erscheint am 28. Oktober für PS4, Xbox One und den PC, Rogue am 11. November für die Playstation 3 und Xbox360. Hier könnt ihr die beiden Trailer sehen:

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