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Gamescom 2014 - The Evil Within

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The Evil Within - Spinelli Edition

Im letzten Jahr gab es zu dem Bethesda Softworks-Titel „The Evil Within“ schon eine überzeugend gruselige Gameplay-Präsentation zu sehen und dieses Jahr dürfen die gamescom-Besucher endlich auch selbst an den Controller.


Im achten Level des Spiels erkunden wir mit dem Polizisten Sebastian eine alte Villa, in der - ihr habt es euch schon gedacht - grausame Dinge vor sich gehen. Nach ein paar ersten zaghaften Schritten und leeren Räumen merken wir schnell, dass es sich bei der Bedrohung, die hier lauert, nicht nur um schnöde untote Zombies handelt, sondern sich auch sonst noch allerhand Übernatürliches abspielt. Spiegel beamen durch Raum und Zeit, ein Geist taucht aus dem Nichts auf und will Sebastian an die Gurgel. An dieser Stelle lernen wir schon eine der wichtigsten Lektionen von „The Evil Within“, die für viele Gamer, mich eingeschlossen, nur sehr schwer einzuhalten ist: Flucht ist oft die beste Taktik, um am Leben zu bleiben! In der Regel ist es in Third-Person-Spielen dieser Art möglich, alle Gegner, die sich einem in den Weg stellen, auch zu erledigen. Das ist nicht nur sehr befriedigend für das eigene Aggressionspotenzial, sondern auch durchaus angenehm, wenn man auf der Suche nach Gegenständen und Wegen ist, getreu dem gesunden Hausfrauen-Motto: Erstmal ordentlich aufräumen, dann findet man schon, was man sucht. Bei „The Evil Within“ wird man damit allerdings schnell das Zeitliche segnen - auch wenn man nicht im schwersten „AKUMU“-Modus spielt, was sich mit „Schlimmster Albtraum“ übersetzen lässt.


The Evil Within Butcher.jpg
Gründe dafür sind die mächtigen Gegner und der Mangel an Waffen und Munition. Sogar die "Standard"-Zombies sind nicht zu unterschätzen, denn ihre Eigenschaft, ständig wieder zu ihrem untoten Leben zu erwachen, kann schnell lästig werden. Um dem vorzubeugen, müssen sie verbrannt werden, doch auch Streichhölzer gibt es nicht en masse und müssen daher sparsam verwendet werden. Gleiches gilt auch für jede andere Munition und mit Messer und bloßen Händen lässt sich nicht viel ausrichten. Gegen andere Gegner, beispielsweise den erwähnten Geist, kann man ohnehin gar nichts ausrichten und Gestalten wie dieser blutrünstige Fleischer im linken Bild, sind Sebastian maßlos überlegen. Man ist also gut damit beraten, schwere Türen zu schließen, sich unter Betten zu verstecken, oder auch einfach so schnell wie möglich die Beine in die Hand zu nehmen. Da unser Polizist leider nicht die beste Kondition hat und schnell außer Puste gerät, ist auch das relativ schwierig.


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All das führt dazu, dass man sich als Spieler niemals überlegen fühlt und tatsächlich dauerhaft angespannt vor dem ziemlich dunklen Bildschirm kauert, übrigens mit einem sehr stimmungsvollen Sounddesign auf den Ohren. Jeder Schritt muss vorsichtig gegangen werden, denn auch dank gut versteckter Fallen kann es immer der letzte sein. Was natürlich den Horror-Faktor und den Puls des Spielers noch mal extrem in die Höhe treibt, ist die oft fast unerträgliche Brutalität des Spiels. Blut fließt literweise, Menschen werden mit Scherben durchsiebt, in Stacheldraht gewickelt, oder in unzählige Einzelteile zerlegt. Es ist deshalb wenig verwunderlich, dass das Spiel erst ab 18 zu haben ist, aber die Gore-Fans unter euch wird es sicher freuen, zu hören, dass es in Deutschland trotzdem komplett ungeschnitten auf den Markt kommt. Auch wenn ich sonst nicht gerade blutrünstig bin, hat mich „The Evil Within“ definitiv überzeugt. Survival Horror vom Allerfeinsten!


„The Evil Within“ erscheint am 17. Oktober 2014 für die Xbox One, PlayStation 4 sowie für die PlayStation 3 und Xbox 360. Wer sich traut, kann hier den Gameplay-Trailer anschauen:


The Evil Within – PAX East 2014 Trailer02:12

The Evil Within – PAX East 2014 Trailer


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